Fraktale und „floating homes“
Bisher hatte ich noch nichts zu dem diessemestrigen Projektentwurf geschrieben.
Das Thema dieses Semester im Entwurf sind „floating homes“. Dabei geht es darum eine prinzipiell schwimm- und bewohnbare Struktur zu gestalten, welche im Eiselmeer in Amsterdam angesiedelt sein soll.
Meine momentanen Vorstudien laufen, wie meine letzten Scriptergebnisse, in die Richtung von rekursiv generierten Fraktalen. Diese sollen im Endeffekt die Erschließungsstruktur leisten, um den mittleren Erschließungsweg im Gegensatz zu einem linearen Steg zu minimieren. Weiter soll dies der Adressbildung der einzelnen Wohneinheiten dienen.
Als Grundstock habe ich einen regulären Baum generiert, der sich wie eine Astgabel in zwei kleinere Elemente teilt. Als erste Parameter sind in diesem Diagram auf der „x-Achse“ (also von links nach rechts) das Längenverhältnis der langen und der kurzen Strecken zueinander, von unten nach oben der Winkel zwischen den kurzen Elementen aufgereiht. Die Anzahl der Rekursiondurchläufe (also die Astzahl) ist bei allen Elementen übrigens gleich.
In dieser Vorauswahl habe ich mir dann ein Ergebnis herausgegriffen, und dies heute noch ein bisschen weiter bearbeitet. Dafür habe ich einen weiteren Parameter eingefügt – eine Abhängigkeit der einzelnen Äste untereinander. So ist im nächsten Bild der rechte Ast der Verzweigung kürzer als der linke; dadurch ‘kippt’ der Baum nach links und bietet eine größere Varianz von Dichte und Auflockerung.
Die eingefügten Kugeln sind weniger als zukünftige „Blob“-Strukturen gedacht, sondern als Areale und bebaubare Bereiche, in denen später Gebäudevolumina angeordnet werden.
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Tags: Architektur, floading homes, Fraktale, fraktale Geometrie, fraktale Stadtstruktur, generative Objekte, schwimmende Häuser, städtische Struktur, Wohnen auf dem Wasser


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